Wikipediaartikel um Erscheinungsdaten erweitert
kephra_lk
Echte Aufbauarbeit ist selten in der Wikipedia, sehr selten. Die geistesfeindlichen Blockwarte haben auch viel Idealismus vertrieben. Dennoch schreiben nach wie vor unerschütterliche fleißig und für weniger Ruhm als früher an den Artikeln, was auch zu einigen sehr guten Werken an Lemmata führte, die noch in den Hochtagen heiß umkämpft waren.

An dem Hauptartikel über Perl tut sich nicht allzu viel seit ich mich im Groben zurückzog. Aber von Zeit zu Zeit schau ich nach, wie der Verbrecher an den Ort seiner Tat. Diesmal hab ich die Daten aus der Releasehistory samt Referenz eingefügt. Sowas könnt ihr auch. :)

deutscher Perl-Workshop 2011
kephra_lk
und lichtkind war auch dabei, wie jedes mal seit 2005 in Dresden (danke Verklopper). Leider etwas weniger Vorträge als sonst aber Renee, Max, Harald, Thorsten und so fort haben aus der Hauruck-Aktion das bestmöglich verwirklicht, sicher auch als Test für die YAPC 2012 in Frankfurt. Großes Lob. Wirklich. Pause.

Ich kam auf meine Kosten weil es der harmonischste Workshop war an den ich mich erinnern kann, ich mir viele liebe Gesichter sah und 4,2 Vorträge halten durfte.

Perl 6 data structures: Syntax und ein wenig der Arbeitsweise der Perl 6-Arrays erklärt mit abschließendem Quiz. Es sollte vor allem denen helfen, die kleine Perl 6 Werkzeuge schreiben wollen (jetzt ist gute Zeit damit anzufangen). Welche Klippen lauern und wo wird's noch einfacher.

neue Sprachen - neue Ideen: da ging's um die vielgehypeten Konzepte der Aktoren und DSL. Was ist das  und was bietet Perl 6 dazu. Perl 6 grösstes feature liegt wahrscheinlich darin eine Meta-DSL zu sein.

bessere Dokumentation schreiben - hier schwang ich die Werbetrommel für DDD- document driven development. erst doku schreiben dann tests dann code. dadurch bekommt man eine gute und vollständige doku nicht nur rechtzeitig zum release sondern der code und die kommunikation im projekt wird meist besser.

hg vs git - die grundlagen von dezentralen vc-systemen erklärt und was halt so die unterschiede sind damit sich jeder seins rausgreifen kann.

lightning talk: modern wxperl - wa müsste eine GUI-dsl für WxPerl geben.

Nur der erste ist bereits auf slideshare (benutzer lichtkind), der Rest wird folgen.

Italienischer Perl Workshop 2011
kephra_lk
Wie ein Musiker auf Konzertreise fühl ich mich fast. Turin war gut, weit größer als Pisa (YAPC 2010). Gut organisiert war es aber vielleicht nicht ganz was ein besucher des Deutschen erwarten würde. In italien ist alles etwas legerer, das Essen natürlich besser (suizidkabinen mit schnellessen wie vom sohn des donald sind selbstredend auch hier verbreitet) und wurde vor allem während der venue (am ersten abend) in allen gängen zelebriert.  es gab natürlich auch eine leichte Verständigungsgrenze. Die leute waren sehr freundlich und Gespräche jederzeit möglich. es gab 2 parallel tracks was meist auf eine trennung italienischt/englisch hinaus lief. Die allermeisten Italiener kannte ich weder vom namen noch las oder sah ich jeh etwas von ihnen. Die Organisatoren schon; aus Pisa oder weil man sich eh zur YAPC trifft. Mattia Barbon(Wx) konnte leider nicht kommen. Dafür lernte ich fibo kennen, dessen Leidenschaft für Fraktale ich teile aber for allem sein Ansatz eine freie graphische Programmierumgebung zu schaffen fand ich gut, Ingy hat es begeistert. Letztgenannter schrieb während des Treffens Mo. Das ist Moo noch einmal abgespeckt mit einer Seite Code. Seine Wette es während Matts (mst - Moo Autor) Vortrg es zu schreiben, was er leider verlor. Mst's Antwort war postwendend M zu schreiben. Kein Link dazu, da dieses Modul nichts tut. Es ist wörtlich ein skeleton wie ihn Module::Starter auswirft, allein geschafften im grenzenlosen kampf um das kürzeste oo-Modul. Jawoll perl Golf und Acme lebt. Wobei Acme hat für ingy eine leicht andere Bedeutung. Nicht Kartoonspielzeuge oder nonesense sondern sprachunabhängiges programmieren. software die probleme löst für jede sprache. wie yaml und jetzt vielleicht pegex und testML. Die dritte Sache die ich aus Turino mitnahm (ausser mein fertig geschliffener Perl 6 data structures vortrag für Frankfurt nächsten Monat) war ein schärferes Bild über Dancer. Sich mit Leuten zu unterhalten gibt einem immer ein sehr viel fasettenreicheres Bild, und sei es mit französischen Akzent.

Riga war großartig (YAPC::EU Resümee)
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Die Stadt ist schön, klein, grün, sauber, gemütlich und die YAPC war großartig. Das Essen war gut, Netz meist stabil (ausser als ich einen Vortag für DPW einreichte), das Gebäude war kommunistischer Prachtbau (im Park). Das wichtigste sind natürlich nicht die Vorträge (leider, meine eingeschlossen) sondern die Menschen (auch die im Hostel). Selbst Leute, die dich anstarren und verlegen grinsen, bringen Begeisterung für die Sache mit. Ständig lernt man etwas dazu, sieht alte bekannte und am allerbesten: der direkte Argumentaustausch ist immer produktiver als IRC oder Forum. Weil man an einem Fleck hockt und die Informationswege so kurz sind. Manches das ich geregelt bekam hätte wochen per mail gedauert. Schon allein die Tatsache das man all die Nasen mal sah und einen mit ihnen hinter die Bilde kippte erleichtert spätere Kommunikation ungemein. Aber das konntet ihr euch auch so denken. Dieses Gefühl von Kameradschaft kommt anschnur schwer rüber.  ja, ist ein angestaubtes Wort und manche mögen es in die rechte Ecke schieben, aber Nörgler haben immer genug eigne Probleme. Es ist nunmal nicht das Selbe wie Kinderferienlager, aber man fühlte sich automatisch wie zu einer Gruppe zugehörig, weil man sich für gleiche Sache begeistern konnte. Und wenn man zu 300 ankommt(wer an sparta denkt ist selber schuld) hat man eh ein wenig das Gefühl, die Stadt gehört einem. Ich kann nur jedem empfehlen zum deutschen Perl-Workshop vom 18-21 Okt.  nach Frankfurt zu kommen.

Somehere else: mein Kephra-Artitel ist erschienen, und alle so ....

YAPC Riga
kephra_lk
seit einigen Tagen treib ich mich hier rum. genoß heute das "Speakers Training" mit Damian Conway, eher eine selbsthilfegruppe 20 besser werden wollender Redner, aber lehr- und hilfreich. Wichtigste Regel: ohne Fleiß kein Preis. Ein guter Vortrag braucht sorgfältige Vorarbeit: eine solide Wissensbasis, aus der sorgfältig ausgewählt wird was vermittelt werden soll, das didaktisch emotional einfach nachvollziehbar aufbereitet wird und mehrmals geübt werden muß. Es fand in den gleichen Räumen statt wie der Perl 6-Hackathon gestern.

Heute Abend auf einem der Hauptplätze waren wir schon über Hundert. Fühl mich langsam heimishc hier. hab schon einiges gebloggt und mehr wird folgen, sobald ich meine Vorträge gehalten hab.

Artikel en masse
kephra_lk
Heute kam wieder die foo, natürlich mit Artikeln von mir. Dieses mal waren es aber 4. persönlicher Rekord. Mein WxPerltut läuft ja (es war Teil 8 von wahrscheinlich 11), soll doch mal auch ein Buch werden. Dann hab ich vor 3 Ausgaben die Rezensionen übernommen. Ein Jahr warum also stand auch ein Perl 6 update an. Und dann hat ich noch einen kleinen Tipps-Artikel über. Langsam krieg ich es hin nicht so lange an ihnen zu kauen. Ab er Wx ist immer aufwändig. Die ganzen Eckfälle die nirgends dokumentiert sind auszutesten, bugs melden, mit der liste diskutieren, auch Doku schreiben. das geht wirklich in die Stunden und Tage.

Apropos, die nächsten Tage kommt auch der nächste Teil des Perl-Tutorials im freien Magazin. Der übernächste ist schon fast fertig. Die nächste Perlzeitung wird auch was von mir drucken (über welchen Editor wohl ?) und wer heise.de liest könnte bald auch dort was  von mir finden. War da letzte Woche nicht  auch etwas?

Artikel zu gutem Code
kephra_lk
Nicht direkt Perl aber auch wichtig. ich versuch mir grad etwas Bildung in Softwaredesign anzueignen auch wenn jeder der bewusst programmiert eine Haltung  dazu entwickelt. In der (noch) aktuellen $foo gabs Rezension von mir zum Klassiker Clean Code, jetzt in der kommenden Ausgabe (3/2011) gehts um den Pendanten in Perl (PBP - Damian Conways : Perl best Practices) wobei sich beide Bücher gut ergänzen. Damian kennt  Perl wie seinen Hinterhof und wie man den ganzen reichen Syntax bändigt und uncle Bob geht es auch um die grösseren Zusammenhänge, wann eine API schlecht ist und worauf man beim Refaktorieren achten sollte damit der Code nicht anfängt zu stinken. Damian ist natürlich wesentlich unterhaltsamer und schreibt mit Glamour, wohingegen Robert C. Martin die meiste Zeit eher nüchtern ist und versucht zu Pfadfindergeist anzuspornen. Das steht wirklich so im Buch und "ab und zu mit den Augen über seine Zeilen zu gleiten und immer dann wenn einem etwas im Code auffällt es sofort zu beheben" entspringt ja durchaus dem gleichen Geist wie "ein Papier aufzuheben, das man am Wegesrand liegen sieht".

Erfolgreiches Design ist noch weiter Meta und von einem noch "größeren Namen" geschrieben. Aber ich muß mich ja nicht wiederholen, steht alles da: http://www.heise.de/developer/artikel/Erfolgreiches-Design-1283360.html

Kephra XP Grunddesign
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Der Kephra-Rewrite nimmt Züge an und ich möchte hiermit das Hauptlayout vorstellen. In der Mitte bleibt wie immer der Editor.  Aber Vorkehrungen sind getroffen, den 2 oder 3mal vertikal zu splitten um Sachen parallel ansehen zu können oder spätere diff und merge Funktionen.

Die liste an modulen links davon ist der zukünftige Dateibrowser, auch ein Dateimanager (wo hinein auch die hg/git integration kommt) kommt auf die Seite wie alles was mit Dateien zu tun hat. Was mit Inhalten zu tun hat kommt rechts wie ein notepad (welches jetzt gesplittet sein wird oben global, unten local [je Datei]), org panel (emacs org mode) usw. Was noch nicht zu sehen ist, sind die vertikalen toolbars links und rechts um die ganzen Erweiterungen auf und zuzuklappen. diese Balken werden auch 2 zusätzliche knöpfe haben, einmal um mit dem nächstgedrückten Knopf die Erweiterung zusätzlich sichtbar zu machen und einen um alle auf der Seite  zuklappen.

Es wird auch wieder eine Suchzeile geben nur etwas mächtiger und mit einem button erweiterbar auf doppelte breite für ersetzen oder je zeile edit Operationen. Deswegen ist erstmal kein such und ersetzen Dialog eingeplant. Darunter die IOUnit die weit mehr sein wird als eine Möglichkeit vi-artige Kommandos einzugeben. (nenn ich drum) sondern man kann auch so schnell mal Perl evaluieren, mit der shell reden hg whatever. da geht auch von der art der Kommunikation wesentlich mehr als bisher gemacht aber das im Detail später. wichtig ist das es unter der such/ersetz/edit Zeile ist und auch wieder mit Splitter man Größe einstellen kann wie links und rechts auch. Wichtig ist auch das der input teil auch mit beliebigen widgets ersetzt werden kann. wenn ihr also eine Erweiterung schreibt die vom Benutzer eine Entscheidung zwischen 3 Sachen abverlangt, das wird er mit einem klick dort machen können.

Ganz unten ist die Statuszeile die sich immer auf aktuelles dokument oder aktuelle erweiterung bezieht. da sie jetzt eigenbau ist werden die Textbausteine immer genau richtig angepasste grösse haben, mit jedem font und auch die kontextmenüs werden dann immer passen. Und wir können dann auch Bilder und andere Elemente reinpacken.



KephraXP 0.002


Wie ihr seht alles hat seinen platz und ich versuche alles kompakt zu halten. nicht eine Erweiterung für jede Funktion sondern so viel wie möglich Synergien nutzen. das soll die Oberfläche auch kompakt halten. Und es soll diesmal von Anfang an einen Configdialog geben. Das Hauptmenü sieht man in der demo nicht, weil es unity nach oben gelegt hat.
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Kephra XP
kephra_lk
Die Enwicklung des Editors hat eine unsichtbare Wand getroffen. Hauptgrund ist, daß ich mit der Zeit ein besserer Programmierer werde, auch mehr über Editoren und deren inneren und äußeren Aufbau weiß und manche der frühere Entscheidungen schwer zu überarbeiten sind.

Auf deutsch: ich hatte keine Ahnung, wie fies es sich rächen kann manche Sachen global zu führen anstatt einen gut abgekapselten Platz für die Informationen zu haben. Einen globalen hash für die configs zu haben ist ja praktisch als datei in der man die einstellungen nachlesen und verändern kann. Aber im Programm sind die infos auf viele module verstreut die nicht ständig mit globalen variablen spielen sollten. Bestimmte sachen wie dokumente sollten auch Objekte sein die man dank Moo auch recht preiswert haben kann. So kann ich auch gruppen an methoden in verschiedene module packen und sie gehören trotzdem einer klasse an.

Dann gibt es noch eine Klasse an problemen mit UTF, threads, logging usw für die ich Alles eh aufbohren müsste und wozu wenn mans gleich sauber entwerfen kann. Auch das Layout musste aufgebohrt werden weil die Erweiterungen für filebrowser, projektmanager, snippet lib, command line, usw vor der haustür standen.

Dieses neue Layout steht jetzt und kann schon bewundert werden. Ein pull von https://bitbucket.org/lichtkind/kephra genügt. Es ist kein beliebige Flächeneinteilung sondern Position ist immer gleich mit einer funktion verbunden. Alles Dateiübergreifende ist links des editfeldes, textbausteinsachen sind rechts. kommandozeile , suchzeile statusleiste  usw ist unten. Auch ein split für bis zu 3 parallele edit views ist eingeplant. Alles darüberhinaus halte ich für nicht zielführend. mir geht es auch dabei um einfach integration von werkzeugen wie diff und merges.

Und das will ich alles auf einmal tun oder wie? Warum nicht bei padre mitmachen? Erstmal soll Kephra weiterhin wesentlich weniger abhängigkeiten haben und so schlank wie möglich sein und auch stabil wie gewohnt und ausserdem gefällt mir nicht die Pluginphilosophie von Padre. Im Zeitalter von hg, arch git und bazaar ist es wesentlich einfacher einen teil der app abgekoppelt zu pflegen als es früher war. Entscheidend ist die API zum Hauptprogramm und die Kommunikation der Entwickler.

Natürlich wird es plugins geben. Die API stand schon in teilen und wird auch nicht so wesentlich verändert nur abgeschlossen, aber erst wenn Kephra selber für mich benutzbar ist. Was wieder zur Frage zurückführt: Und das will ich alles auf einmal tun oder wie?

Ja will ich und ich habe auch einen Plan. :)
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Ein neues Perl Tutorial
kephra_lk
Ja, es gibt bereits eine Menge anderer Tutorien. Aber keins das aktuell und hypertextoptimiert ist und auch einfach per Wiki gepflegt werden kann. Also habe ich eines geschrieben. Nagut, angefangen und die Hilfe von über 10 Leuten hatte ich auch. Aber das Ergebnis ist gut. Eine Kopie ist auch im Wiki abgelegt. Dort befindet sich aber noch eine andere Fassung.

Aber warum das denn? Die Veröffentlichung im freiesMagazin ist dazu da, daß Menschen jenseits des Tellerrandes mal aktuelle und korrekte Perlinformationen bekommen. Aber Zeitung ist immer noch kein Hypertext. Deshalb habt ihr das Original hinter dem ersten Link und die stärker verlinkte und aktualisierte Fassung hinter dem zweiten. Die Unterschiede merkt man noch nicht so raus, aber das kommt noch.

Macht bitte dabei mit. Jeder ist in etwas Anderem besonders gut. Nur so erreichte auch der erste Teil seine Qualität. Dazu braucht ihr nicht unbedingt Experten sein, sondern schreib einfach rein was euch auffällt oder was vielleicht besser sein könnte. Wenn es mir nicht gefällt fliegt es eh wieder raus :). Ziel ist nicht nur besseres und aktuelleres Lehrmaterial für Perl, (Ich kenne einiges und hab an allem etwas auszusetzen) sondern es braucht ein zeitgemäßes Format, in dem man schnell zu der Information kommt, die man sucht, wo es am praktischen Beispiel erläutert wird und jeder aufhören kann wann er mag. Oder wie in der Wikipedia kurz nach numerischen Literalen schaut und 2 Stunden später über negative Lookaheads in von Teilausdrücken liest. :)

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